Der Kölner Appell feiert das Ende der Fastenzeit – das Zuckerfest im BüZe
- koelnerappell
- 28. Mai
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Ende März 2026 hat der Kölner Appell gegen Rassismus e. V. gemeinsam mit Jugendlichen und ihren Familien das Zuckerfest gefeiert – ein lebendiger und verbindender Anlass, der kulturelle Vielfalt sichtbar macht und das Miteinander im Veedel stärkt.

Der Feier ging eine sehr gemeinschaftliche Vorbereitungsphase voraus. Engagierte Mitglieder des Vereins, Kinder, Jugendliche und ihre Eltern, aber auch andere Unterstützende kamen zusammen, um Ideen zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und das Fest gemeinsam zu planen. In diesen Treffen wurde nicht nur Organisatorisches geklärt, sondern auch Raum für Austausch geschaffen: Wer bringt was mit? Wie gestalten wir den Ort? Welche Programmpunkte wünschen sich die Jugendlichen? Schon hier zeigte sich, was den Verein ausmacht – Beteiligung, Mitbestimmung und das gemeinsame Gestalten von Begegnungsräumen.
Das Zuckerfest, das traditionell das Ende des Fastenmonats Ramadan markiert, ist ein Fest der Freude, des Dankes und des Zusammenkommens. Genau diese Bedeutung wurde bei der Veranstaltung spürbar. Gefeiert wurde im Bürgerzentrum Ehrenfeld („BüZe“), wo der Verein auch seinen Sitz hat. Die Terrasse des BüZe verwandelte sich an diesem Tag in einen offenen Treffpunkt: Es wurde gemeinsam gegrillt, gegessen, gelacht und getanzt. Die Atmosphäre war durchweg herzlich, offen und ausgelassen – ein Ort, an dem sich alle willkommen fühlen konnten.
Ein besonderer Aspekt des Festes war das große Engagement aller Beteiligten. Jede*r brachte etwas mit – selbstgemachte Speisen, Musik oder einfach die Bereitschaft, sich einzubringen. Besonders die Kinder waren aktiv beteiligt: Sie halfen beim Vorbereiten, schmückten die Terrasse und trugen mit viel Freude zur Gestaltung des Festes bei. So wurde das Zuckerfest nicht nur für sie, sondern mit ihnen gestaltet.
Auch nach dem Feiern stand das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund. Gemeinsam wurde aufgeräumt, und in Gesprächen klang der Tag nach. Dabei entstanden bereits neue Ideen für zukünftige Feste und Veranstaltungen, die das Miteinander weiter stärken sollen. Diese Perspektiven zeigen, dass solche Begegnungen nicht nur einmalige Ereignisse sind, sondern Impulse für nachhaltige Gemeinschaftsarbeit geben.
Finanziell unterstützt wurde das Fest durch das Landesprogramm zur Teilhabe, Demokratiebildung und Extremismusprävention für junge Geflüchtete. Damit setzt die Veranstaltung zugleich ein wichtiges Zeichen: Sie bildet den Startschuss für eine weitergehende Förderung einer Gemeinschaft, die sich im Verein organisiert, um sich im Veedel aktiv gegen Rassismus und für Teilhabe und Demokratie einzusetzen. Das Zuckerfest war somit nicht nur ein schöner gemeinsamer Tag, sondern auch ein Schritt hin zu einer noch stärkeren, solidarischen Nachbarschaft.







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